Nun bin ich wieder zurück aus dem schönen Schottland und habe ein paar Bilder mitgebracht.

Allerdings werde ich nicht alles an einem Tag schreiben ich lasse mir das Wochenende Zeit damit. Es wurde hier auch den Rahmen sprengen und ich habe noch Urlaub.

Also: Keine Wellis an diesem Wochenende.

 

Es waren 11 wundervolle Tage.

Geschlafen haben wir in dem Haus in dem James als Kind aufgewachsen ist.

Die Wohnung gehörte damals seiner Großmutter. Nachdem Sie starb hat ihr Neffe diese übernommen.

Auch im letzten Jahr hatten wir dort geschlafen.

In diesem Jahr waren wir allerdings etwas enttäuscht aber manche Dinge passieren halt und man kann Sie nicht ändern.

 

Gerade angekommen haben wir nur eine Kleinigkeit gegessen und sind auch früh ins Bett. Irgendwie waren wir geschafft.

Die Schotten sind sehr freundliche Menschen  im Gegensatz zu den Deutschen die doch oft sehr sturr sind. Allerdings bestätigen Ausnahmen wie überall die Regeln.

Ich für meinen Teil wäre für meine Gäste aufgestanden oder hätte zumindest ein kleines Frühstück gemacht. Vielleicht denke ich auch nur anders wiederum Frühstückt ja nicht jeder Mensch.

So haben wir wie auch im letzten Jahr auswärts gegessen.

Uns war es egal.

Ich bzw. wir haben unser Frühstück täglich genossen und da es so reichhaltig ist braucht man keine drei Mahlzeiten am Tag :-)

Allerdings wenn man im Hotel wohnt macht man sich weniger Gedanken über die Menschen die dort leben weil man vieles nicht sieht oder nicht sehen möchte oder auch weil es einen nicht interessiert was ich sehr schade finde.

Hier in dieser Straße haben wir gewohnt.

Tagsüber sind natürlich die Gitter und Rollläden oben und Geschaffte sind dahinter.

Komischerweise egal wo man hier ist sieht es ähnlich oder genauso aus. Was nicht niet und nagelfest ist, ist dann nämlich weg oder kaputt. Das betrifft auch die Scheiben der Geschäftshäuser.

 

Manche Sachen bekommt man in Deutschland nicht oder selten. So auch Rugby Schuhe. Fußballschuhe ist kein Problem aber die sind tiefer und schützen den Köchel nicht also haben wir bzw. hat James sich welche gekauft.

Es spielt zwar nicht mehr aktiv Rugby aber trainiert hier in Osnabrück die Jungs mit. Er gibt sein Wissen weiter an die, die es lernen möchten und spaß daran haben. 

Natürlich war ein Besuch beim Celtic Club auch Pflicht.

Der Celtic Park bzw. das Gelände auf dem  der Celtic Park heute steht, war früher eine Schule.

Zu der Zeit als James schulpflichtig war, gab es noch reine Jungen und Mädchen Schulen. Ich bin ein Jahr älter als Er und habe es hier in Deutschland  nie kennen gelernt.

Zwischendurch gab es aber auch mal ein Bierchen und etwas zu Essen.

Das Schoppen macht hier besonders viel Spass.

Glamour, Glitzer und Kleider in sämtlichen Variationen gibt es hier in Unmengen aber wesentlich günstiger als bei uns.

H und M ist bei uns eher wie ich finde günstig. In Glasgow ist es eher gehobene Klasse und die Qualität ist dort auch besser.

 

In Glasgow sollte man nicht unbedingt jede Gaststätte betreten.

Auf jeden Fall nicht als einheimische Person da es dort auch heute noch Straßenbanden gibt und man dort noch immer unterscheidet zwischen Katholiken und Protestanten. Ein Katholik würde niemals ein "Rangers Fan" sein und ein Protestant niemals ein "Celtic Fan". Somit darf ein Katholik wie James auch eigentlich nicht in die britishe Army eintreten.

Das ist ein riesen Grund jemanden evtl. zu töten.

Allerdings kommen normale Touristen auch nicht in den kleinen Ort wo wir genächtigt haben sondern bleiben in der Stadt.

Auch heute sind die Kinder noch nach Religion in den Schulen  getrennt.

Hier in Osnabrück zum Beispiel trinken die damaligen Soldaten zusammen ihr Bierchen aber in Großbritanien egal wo Sie herkommen ob Irland, Scotland, Wales oder auch London um nur ein paar Beispiele zu nennen ist es leider noch immer ein No Go.

Die Gaststätten sehen viel schöner aus als in Deutschland finde ich und in manchen gibt es täglich Live Musik, Natürlich auch eine Menge Whisky

Der 11. November ist der 315. Tag des Jahres , somit bleiben 50 Tage bis zum Jahresende.

In Deutschland und der Schweiz wird der 11. November als Elfter im Elften um 11:11 Uhr Karneval  gefeiert.

In Großbritannien und in den Ländern des Commonwealth wird dieser Tag als Remembrance- Day bedacht (auch „Poppy Day“ oder „Armistice Day“ genannt). Es ist ein Erinnerungstag für die Gefallenen Soldaten nicht nur des Ersten Weltkrieges sondern aller gefallenen Soldaten.

Am 11. November (zur elften Stunde des elften Tages des elften Monats) 1918 endeten die Kriegshandlungen mit der Unterzeichnung der Waffenstillstandserklärung. Der Erste Weltkrieg fand seinen Abschluss.

Ich persönlich finde es sehr sehr schade, dass man hier in Deutschland nicht erst ein bis zwei Schweigeminuten einlegen kann und dann erst zum Karneval übergehen kann.

In Großbritanien wird in jedem Geschäft durch das Mikrofon eine Durchsage gemacht und 2 Minuten inne gehalten. Sogar alle Ampeln zeigen rot und jedes Auto (Fahrzeug) bleibt stehen.

Es ist einfach nur gigantisch und sehr emotional.

Das beleuchtete Gebäude im Hintergrund ist das Rathaus von Glasgow.

Dieses Bild habe ich früh morgens aufgenommen.

Dieses Bild habe ich am Abend aufgenommen nachdem die Menschen ihre Kreuzchen aufgestellt haben.

Dieses ist das Regiment in dem James gedient hat.

Die Schilder werden von der Stadt wieder weggeräumt.

Sie sind sehr begehrt und wären sonst am nächsten Tag weg.

In diesem Jahr wurde diese Figur in Glas dort an der Queen Street aufgestellt.

Warum Sie in Glas ist, könnt ihr sehen, wenn ihr das Bild anklickt.

Hier ist das Rathaus noch einmal in fast voller Größe.

Die Daten für dieses wunderschöne Riesengebäude habe ich natürlich auch für die, die es interessiert.

Diesem Herren, wer auch immer das ist hat man einen Schal verpasst damit er nicht friert. :-)

 

Da die Schottische Sprache doch sehr gewöhnungsbedürftig ist sagen Sie zu Frauen "Henn" wie Henne.

Wee heißt "klein"

Auf der Damentoilette hängen Schilder mit Lassi (Frau) Laddi (Mann) Man kann auch sagen Platt auf englisch

Auf dem Bahnhof Queen Street Station habe ich so wie man mich kennt einfach die Polizei angesprochen für ein Foto.

Sie waren sehr nett und hier ist das Ergebnis

 

Da wir ja in Glasgow waren haben wir natürlich auch einen Ausflug nach Edinburgh gemacht. Allerdings braucht man dort um alles zu sehen mindestens 3 Tage.

Auch hier habe ich ein paar Bilder für euch.

 

Ich habe noch unendlich viele Bilder.

Es war ein wundervoller Ausflug dorthin.

Da wir geflogen sind und kein Auto hatten, haben wir die Bahn benutzt.

Vor ca. 6 Wochen haben wir durch Zufall James seine Schwestern, seinen Bruder und seinen Vater auf Facebook gefunden. Seit Jahren sucht er seine Familie aber immer ohne Erfolg.

Seinen Vater sah er das letzte Mal als er 4 Jahre alt war, seine Geschwister hat er noch nie gesehen.

James seine Schwester Debbie hat sich den weiten Weg von Fort William (das liegt in den Highlands von Schottland) nach Glasgow gemacht. 4 Stunden Zugfahrt.

Wir haben uns am Bahnhof getroffen und sind dann in eine Gaststube eingekehrt.

Nun, jetzt ist es schon 20:30 und meine Nacht ist um 2 zu ende.

Morgen gibt es hier mehr.

Eure Gys

Naja, ich schrieb zwar morgen gibt es hier mehr daraus sind nun ein paar Wochen bzw. Monate geworden.

Manchmal kommt es leider anders als man denkt.

Wir waren wir dann noch auf einem Reunion der Tankis.

100 Jahre 4RTR es war cool und viele die dort waren hat James schon mehr als 2 Jahrzehnte nicht mehr gesehen.

Ich liebe die Mentalität der Schotten.

Sie sind einfach und unkompliziert jedenfalls die meisten.

 

Wie man sehen kann war es ein wundervoller Abend, an den auch ich lange denken werde.

Das Essen war lecker und auch sonst war es ein sehr gelungener Abend aber mit den richtigen Personen ist das ja immer so.

Das war unser Hotelzimmer in Bathgate.

Das Bett war suuuuppper bequem.

Dieses Restaurant war sehr gemütlich und erinnert mich an den Film Greace mit John Travolta

 

In den kleinen Läden gibt es alles was man nicht unbedingt braucht.

Ein paar Tage sind wir dann noch geblieben.

Wir haben die Zeit genossen aber wie immer ist jeder Urlaub zu kurz.